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Rassenverzeichnis Eigentliche Pythons

Allgemein
Die Eigentlichen Pythons (Python) sind eine Gattung der Pythons (Pytoninae). Sie umfasst 10 Arten:
* Python anchietae (Angola-Python)
* Python curtus (Blutpython)
o Python curtus curtus
o Python curtus breitensteini
o Python curtus brongersmai
* Python molurus (Tigerpython) (2 Unterarten)
* Python natalensis (Natalfelsenpython)
* Python regius (Königspython)
* Python reticulatus (Netzpython) (3 Unterarten)
* Python sebae (Felsenpython)
* Python timoriensis (Timorpython)

Man kann zwischen afrikanischen und asiatischen Pythons unterscheiden.
Die Arten Python breitensteini , Python brongersmai, Python curtus, Python molurus, Python reticulatus und Python timoriensis sind in Südostasien oder Südasien beheimatet.
Die Arten Python anchietae, Python natalensis, Python regius und Python sebae sind hauptsächlich in West-, Süd-, und Ost-Afrika verbreitet.
Die Gattung Python hält gleich zwei Einträge im Guinness-Buch der Rekorde. Die längste je gefangene Schlange war ein Netzpython von 10 Metern Länge. Die schwerste Schlange der Welt ist ein Tigerpython mit einem Gewicht von 182,76 kg. In der Gattung Python gibt es aber auch kleinere Arten. Der Königspython wird nur etwa ein bis eineinhalb Meter lang. Und selbst bei den Rekordhaltern ist nicht jedes Exemplar derartig groß oder schwer.
In der Presse tauchen immer wieder Gerüchte über längere Schlangen auf, die sich bisher jedoch niemals bestätigen ließen. Seit 1912 ist ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar für den Fang einer lebenden Schlange mit einer Gesamtlänge von mehr als zehn Metern ausgelobt, das bis heute nicht eingefordert wurde.
Die meisten Schlangen der Familie Pythoninae sind im Anhang B der Europäischen Artenschutzverordnung gelistet und dürfen ohne Genehmigung gehalten werden. Gemäß der Bundesartenschutzverordnung ist die Haltung der zuständigen Landesbehörde gegenüber jedoch meldepflichtig.
P. m. molurus, der Helle Tigerpython ist im Anhang A der Europäischen Artenschutzverordnung geführt und darf ohne Genehmigung nicht gehalten werden.
Der Python verdaut seine Beute extrem schnell (ein ganzes Kaninchen ist in 4-5 Tagen komplett verdaut). Dies ist dadurch möglich, dass die an der Verdauuung maßgeblich beteiligten Organe - die Leber zur Fettaufnahme sowie die Verdauungs-Lamellen zur Aufnahme der Nährstoffe - während der Verdauung um das 3fache anwachsen. Die Verdauung ist ein enorm aufwendiger Prozess, so dass knapp die Hälfte der Kalorien schon während des Prozesses wieder verbrannt werden.

Pythons verschlingen bisweilen Beute, die gerade noch geschluckt werden kann. Dabei kann es in extrem seltenen Fällen sogar zu tödlichen Unfällen für die Schlange kommen, die dann regelrecht aufplatzt. Ein ausgewachsener Python kann ein Reh, einen Alligator oder ein Kind verschlingen.

Im August 2006 wurde im US-amerikanischen Bundesstaat Idaho aus dem Inneren einer Pythonschlange eine Heizdecke mit Kabel und Bedieneinheit heraus operiert, die das Tier zuvor verschlungen hatte; kurz danach wurde in Florida eine Schlange mit einem verschlungenen Golfball gefunden; im September 2006 verschlang ein Python in Malaysia ein ganzes (schwangeres) Schaf und konnte sich dann nicht mehr fortbewegen.

Obwohl im allgemeinen Sprachgebrauch auch immer wieder die Bezeichnung "Die Python" angetroffen wird, ist die korrekte Bezeichnung im Deutschen "Der Python". Der Fehler wird wohl hauptsächlich durch die Assoziation mit dem Wort "Die Schlange" verursacht.


Haltung
Der Netzpython (Python reticulatus) und der Tigerpython (Python molurus) sind wegen ihrer spektakulären Größe schon lange in Gefangenschaftshaltung anzutreffen. Wegen der mit der enormen Größe verbundenen Probleme ist eine Haltung gemäß den heute in Deutschland verbindlichen Richtlinien zur artgerechten Haltung von Reptilien durch Privatleute kaum möglich.

Der Diamantpython (Morelia spilota), der Grüne Baumpython (Morelia viridis) und der Königspython (Python regius) werden regelmäßig auch von privaten Haltern gepflegt.


Biodaten:
Latein:Python
Farben:
Gruppe:Pythonschlangen (Pythoninae)
Herkunft:
Lebenserwartung:
 

 
Quelle: Wikipedia
 

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