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Rassenverzeichnis Kalifornische Kettennatter

Allgemein
Die Kalifornische Kettennatter (Lampropeltis getula californiae) ist eine der 9 Unterarten der Gattung Lampropeltis getula. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostküste Nordamerikas, sowie im Norden Mexikos von der Golfküste bis zur Halbinsel Baja California am Pazifik. Erstmals wurde diese Art vom Wissenschaftler Blainville im Jahre 1835 beschrieben
Es gibt sowohl gestreifte als auch geringelte Exemplare. Allerdings überwiegen in der Natur und im Terrarium die geringelte Tiere. Kalifornische Kettennattern werden etwa 80–110 cm lang. Selten wird eine Länge von 125 cm überschritten. Sie lebt in Wüste, auf kultiviertem Gras- und Ackerland, in Flußniederungen sowie in Laub- und Nadelwäldern. Die Art ist tag- und dämmerungsaktiv.


Haltung
Die Voraussetzung für eine artgerechte Haltung von Kalifornischen Kettennattern, ist ihr künstlicher Lebensraum. Die Terrariumsgröße für zwei ausgewachsene Exemplare sollte mindestens 120x60x60 (LxTxH(cm)) betragen. Die Temperatur im Terrarium sollte tagsüber 24-28 °C erreichen. Nachts kann sie auf Raumtemperatur von 18-22 °C absinken. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 bis höchstens 70% ist angemessen.
Nicht nur das Klima des Terrariums spielt eine Rolle, sondern auch die Einrichtung. Da alle Kettennattern gern wühlen, ist ein tiefer Bodengrund vorteilhaft. Hierfür gibt es im Fachhandel verschiedene Bodensubstrate. Es sollten auch Versteck -und Klettermöglichkeiten angeboten werden. Geeignete Unterschlüpfe bilden verschiedene Rindenstücke und hohlliegende Steine. Als Kletteräste bieten sich Robinien, alte Rebstöcke und verzweigte Kakteenskelette an. Pflanzen tragen erheblich zu einem ästhetischen Anblick des Terarriums bei. Dabei sollte man lieber auf natürliche Pflanzen verzichten, da diese nur zerdrückt und dann unansehnlich werden. Einen entsprechenden Ersatz können gut gestaltete Kunstpflanzen bieten.
Kalifornische Kettennnattern sind Fleischfresser (Carnivoren), die ihre lebende Beute über die Witterung wahrnehmen, verfolgen und schließlich durch Umschlingen erwürgen. Zur beforzugten Beute gehören Kleinsäuger, Jungvögel, Echsen, Schlangen und Frösche. So eine Vielzahl an Futtertieren kann man den Schlangen im Terrarium nicht bieten. Es wird uns widerstreben, Amphibien und Reptilien zu verfüttern. Hierfür eigenen sich besonders Mäuse, junge Ratten und Hühnerküken. Wichtig zu nennen ist außerdem, dass Kettennattern ophiophag sind, d. h. sie fressen auch andere Schlangen, auch die eigenen Artgenossen. Selbst wenn sie jahrelang friedlich nebeneinander in einem Terrarium leben, kann es vorkommen, dass die größere irgendwann die kleinere Schlange frisst.


Biodaten:
Latein:Lampropeltis getula californiae
Farben:
Gruppe:Nattern (Colubridae)
Herkunft:Nordamerika
Lebenserwartung:
 

 
Quelle: Wikipedia
 

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