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Rassenverzeichnis Koenigsnattern

Allgemein
Die Gattung Lampropeltis kommt hauptsächlich in den USA und Mexiko, einige wenige (Unter-)Arten aber auch in Südamerika und Kanada, vor. Sie bevorzugen trockene bis mäßig feuchte Gebiete, meistens in der Nähe von Getreidefeldern, vor, da sie dort leicht zu Nahrung kommen.
Königsnattern erreichen in der Regel eine Körpergröße von 50 cm bis 2 m. Sie haben einen verhältnismäßig dünnen Körper, mit einer auffallenden Färbung. Diese ist der der giftigen Korallenschlangen (Micrurus sp.) ähnlich, was vermutlich dem Schutz vor Feinden dient (Batessche Mimikry). Eine andere Verteidigungsart ist das Erzeugen des gleichen Geräuschs wie das der Klapperschlangen (Crotalus sp. , Cerastes sp.). Dabei schütteln sie ihren Schwanz und schlagen ihn gegen einen Gegenstand um einen Ton zu erzeugen. Erstaunlicherweise sind Königsnattern immun gegen das Gift der in ihrem Gebiet vorkommenden Giftschlangen. So wurden Königsnattern beim Fressen von Giftschlangen beobachtet, denen mehrere Bisse des Opfers nichts anhaben konnten.


Haltung
Ein Terrarium für eine Schlange mit einer Länge von 100cm sollte die Mindestmaße 1m x 0,5m x 0,5m haben. Für jedes weitere Tier sollten die Seitenlängen um 20 % vergrößert werden. Wichtig ist, dass sich ausreichend Lüftungen im Becken befinden, damit sich keine Stauluft entwickelt. Es sollten ausreichend Versteckmöglichkeiten in unterschiedlichen Temperaturzonen vorhanden sein. Gleiches gilt für Klettermöglichkeiten. Entgegen vieler Behauptungen klettern alle Königsnattern gerne. Eine Wasserschale als Trink- und Bademöglichkeit in ausreichender Größe muss vorhanden sein. Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Das Terrarium sollte 12 bis zu 14 Stunden, je nach simulierter Jahreszeit, beleuchtet werden. Dabei ist die Art der Beleuchtung im Gegensatz zu verschiedenen Echsen für das Wohlbefinden der Schlangen unerheblich.
Die Temperatur in den Becken wird entweder durch die Beleuchtung, Wärmematten oder Heizkabel erzeugt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass sich die Tiere nicht verbrennen können. Die Temperatur sollte tagsüber 24°C bis 32°C und nachts Zimmertemperatur, also ca. 20 °C (+/- 3°C) betragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 70% liegen, durchschnittlich sollte sie aber unter 60 % bleiben. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit treten schnell Atemwegsinfektionen auf.
In der Natur gehören neben Nagern, Vögeln, Fröschen auch Echsen, Schlangen und Eier zum Beutespektrum von Lampropelten. Gerade die Aufzucht der Jungtiere erweist sich manchmal als schwierig, weil junge Echsen die bevorzugte Nahrung sind. Einmal futterfest gehen die meisten Lampropelten bereitwillig an Nager geeigneter Größe. Man sollte unbedingt auf eine getrennte Fütterung achten, da gelegentlich Kannibalismus auftritt. Viele Lampropelten stellen im Herbst die Nahrungsaufnahme ein.
Ob die Tiere zwingend einer Winterruhe benötigen, ist umstritten. Manche Züchter behaupten, eine Winterruhe sei überflüssig. Dies gelte unter Umständen sogar dann, wenn das Tier sich danach paaren soll. Andere halten eine Winterruhe für unverzichtbar. Eine vermittelnde Ansicht weist auf die Möglichkeit einer "sanften Überwinterung" hin: Das Licht bleibt während der Wintermonate abgeschaltet, die Temperatur bleibt auf Zimmertemperaturhöhe. Die Fütterung wird eingestellt oder stark vermindert.


Biodaten:
Latein:Lampropeltis
Farben:Rotbraun
Gruppe:Nattern (Colubridae)
Herkunft:USA und Mexiko
Lebenserwartung:
 

 
Quelle: Wikipedia
 

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