Tigerpython
Allgemein
Der Tigerpython (Python molurus) ist eine der größeren Schlangenarten. Er gehört der Familie der Riesenschlangen an und wird dort in die Unterfamilie der Pythons geordnet. Dort wird er in die Gattung Eigentliche Pythons (Python) gestellt.
Der Tigerpython kann eine Länge bis zu 8 Metern erreichen, wobei die Normalgröße 3 bis 4,5 Meter beträgt. Das höchste dokumentierte Gewicht eines Tigerpython beträgt 170 Kilo, das Normalgewicht liegt bei etwa 100 Kilo. Die Nahrung besteht aus Säugern wie Hasen, Meerschweinchen oder auch Ferkel, aber auch Vögel verschlingt diese Schlange. Er ist ein Lauerjäger und nachtaktiv.
Hat der Python mit Hilfe seiner wärmeempfindlichen Sinnesgruben, den Labialgruben, die ihm eine Jagd auch bei völliger Dunkelheit ermöglichen, ein Beutetier erkannt, wird dieses umschlungen und im für Würgeschlangen typischen Griff erstickt. In den meisten Fällen tritt der Tod der Beute durch Kreislaufversagen ein. Nach dem Töten wird die Beute verschlungen. Dies kann je nach Größe der Beute mehrere Stunden dauern.
Haltung
Die Haltung dieser Tiere ist nicht einfach, da man ein relativ großes Terrarium benötigt. Eine Größe von 2 x 3 Metern ist zumindest angemessen. Die Temperatur sollte um die 30 Grad betragen. Die Nachtabsenkung sollte 5 Grad niedriger liegen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 75 % wie bei den meisten Schlangen, in der Häutungsphase auch bis zu 100 % betragen.
