Aufgrund der vermutlich in Labors gezüchteten Pilzkrankheit Chytridiomykose sind rund 30% aller Lurcharten vom Aussterben bedroht. Die Krankheit entwickelte sich, so australische Forscher, 1930-1940 in Labors, die den westafrikanischen Xenopus-Frosch für Schwangerschaftstests nutzten und dieser dann mit anderen Amphibien in Kontakt kam. Das Tier selbst ist immun gegen diese Krankheit, gilt aber als Träger des Pilzes Batrachochytrium dendrobatidis. Vor rund 70 Jahren wurden tausende dieser Tiere als lebende Schwangerschaftstests genutzt. Frauenurin wurde den Fröschen unter die Haut gespritzt, worauf diese hormonbedingt bei Vorliegen einer Schwangerschaft mit einem Eisprung oder der Produktion von Spermien reagierten.Quelle: http://www.vistaverde.de/news/Natur/0509/23_amphibien.php
