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Fremde Tiere auf Galapagos entdeckt

Datum: Montag, 09. Oktober 2006
Thema: News

Bedrohung des Naturparadieses durch eingewanderte Spezies



darwinfoundation.org

Puerto Ayora/Santa Cruz (pte/25.08.2006/11:23) - Die einzigartige Flora
und Fauna der Galapagos Inseln wird nach offiziellen Angaben der
Regierungsstellen immer stärker durch artfremde Tiere und Pflanzen
bedroht, berichtet BBC-Online news.bbc.co.uk. Trotz intensiver
Kontrollen der Hafen- und Zollbehörden kommen immer wieder Tiere auf
die Inseln, die dort niemals heimisch waren. Erst vor kurzem haben
Einheimische einen Leguan und eine Schildkröte entdeckt, die
wahrscheinlich vom Festland Südamerikas auf die Inseln gekommen sind.
Wissenschaftler haben immer wieder davor gewarnt, dass diese Invasoren
enormen Schaden an der einzigartigen Umwelt anrichten können.




Bedrohung des Naturparadieses durch eingewanderte Spezies





darwinfoundation.org


Puerto Ayora/Santa Cruz (pte/25.08.2006/11:23) - Die einzigartige Flora
und Fauna der Galapagos Inseln wird nach offiziellen Angaben der
Regierungsstellen immer stärker durch artfremde Tiere und Pflanzen
bedroht, berichtet BBC-Online news.bbc.co.uk. Trotz intensiver
Kontrollen der Hafen- und Zollbehörden kommen immer wieder Tiere auf
die Inseln, die dort niemals heimisch waren. Erst vor kurzem haben
Einheimische einen Leguan und eine Schildkröte entdeckt, die
wahrscheinlich vom Festland Südamerikas auf die Inseln gekommen sind.
Wissenschaftler haben immer wieder davor gewarnt, dass diese Invasoren
enormen Schaden an der einzigartigen Umwelt anrichten können.





Auf den rund 1.000 Kilometer vom Festland entfernten Galapagos Inseln
konnte sich durch die Isolation eine einzigartige Flora und Fauna
entwickeln. Zu den endemischen Tieren zählen Riesenlandschildkröten,
Meeres-Leguane und so genannte Darwin-Finken. Darwin-Finken zählen zu
den Tieren, an denen der britische Naturwissenschaftler Robert Charles
Darwin weitere Beweise für die Evolutionstheorie fand. Insgesamt kommen
13 verschiedene Finken-Spezies auf den Inseln vor. Jede einzelne
Spezies hat verschiedene Schnabelformen. Diese sind auch Hinweise
darauf, wie sich die jeweiligen Vögel ernähren und wo sie leben.





Die Inseln sind für Fischer aufgrund der reichen Fischvorkommen
interessant, ebenso lockt die Natur jährlich tausende Touristen an.
Gerade durch die Vielzahl an Besuchern, gerät die Umwelt stark unter
Druck. Zusätzlich hat es seit der Entwicklung der Infrastruktur einen
raschen Anstieg an Bioinvasoren gegeben. Der gefundene Leguan sei
ziemlich sicher am Seeweg auf die Inseln gekommen, so die Experten.
Gerade solche Leguane sind es, die mit den lokal vorhandenen
endemischen in Konkurrenz treten können. Das sei beunruhigend,
schreiben auch Forscher der Darwin Foundation darwinfoundation.org, die
sich dem Schutz der Umwelt der UNESCO-World Heritage Site Galapagos
verschrieben hat.





Andere Tiere wurden nicht versehentlich, sondern absichtlich nach
Galapagos gebracht - so etwa die Ziegen. In der Zwischenzeit haben die
Menschen allerdings erkannt, dass der Schaden, den die inzwischen
teilweise verwilderten Ziegen angerichtet haben, immer größer wird. An
der Ausrottung der tausenden Ziegen wird gerade gearbeitet, denn sie
bedrohen inzwischen die Riesenschildkröten in ihrem Lebensraum.





Aussender: pressetext.austria


Redakteur: Wolfgang Weitlaner







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