Ultraviolettes Licht ist für die meisten Reptilien in menschlicher Obhut, also im Terrarium, unerlässlich. Aktuell ist der Markt überflutet von den verschiedensten Angeboten an UV-Strahlern. Dr. Martin Böttcher vom DGHT unterzog diverse Strahler nun einer Untersuchungsreihe, die Ergebnisse sind ernüchternd. Einzig die UltraVitalux 300W von Osram bestand den Test.
Geschrieben von Zhunami am Donnerstag, 29. März 2007
Geschrieben von firstlevel am Dienstag, 02. Januar 2007
150 Mieter eines Plattenbaus wehren sich gegen Giftschlangen-Farm in 3-Raum-Whg
In Berlin wehren sich Mieter eines Plattenbaus gegen die Haltung von Giftschlangen in einer Mitwohnung, und dieses obwohl das Veterinäramt (Bezirk Pankow) seine Erlaubnis erteilt hat. Zu seiner Zucht gehören u.a. Hornvipern, Levanteottern und Schildnasenkobras, allesamt sind sie
Giftschlangen. Die Bewohner starteten eine Unterschriftenaktion, welche jedoch bis daton von der Wohnungsbaugenossenschaft noch vom Bezirksamt kommentiert wurde. Angst sei aus deren Sicht ok, aber keine Hysterie. Die Anwohner wurden erst beim Einzug wegen der vielen gr. Terrarien aufmerksam.
Geschrieben von firstlevel am Dienstag, 02. Januar 2007
Schlangen sollen Erdbeben vorhersagen
Zur Prognose von Erdstößen will China die Instinkte von Schlangen nutzen. Die Reptilien sollen per Webcam beobachtet werden. Eine chinesische Erdbebenwarte beobachte schon 3-5 Tage vorher auffälliges Verhalten bei Erdbeben welches knapp 120km entfernt ist. Da Schlangen sehr empfindliche Tiere sind, will China dieses jetzt als Erdbeben Frühwarnsystem einsetzen
Geschrieben von firstlevel am Freitag, 29. Dezember 2006
BPOL-D: Getrocknete Reptilien gefunden. Asia-Snack im Zug gefunden.
Düsseldorf (ots) - Mit einer nicht alltäglichen Fundsache musste sich die Bundespolizei am Düsseldorfer Hbf am gestrigen Tage beschäftigen. Mitarbeiter der DB AG hatten in einer S-Bahn eine Plastiktüte gefunden in der sich sechs getrocknete Reptilien befanden. Bei den etwa 30 cm langen Tieren handelt es sich um eine Eidechsenart. Da der Verdacht eines Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz bestand, wurde der Aqua - Zoo Düsseldorf um Unterstützung bei der genauen Artenbestimmung gebeten. Die Fachleute gaben Entwarnung und identifizierten die Fundsache als Tokehs, eine Geckoart aus Südostasien, die keiner besonderen Einfuhrbeschränkung unterliegt. Bekannt sei, dass diese Reptilien in Fernost bei der Speisezubereitung verwendet werden. Die asiatische Spezialität wurde der Fundstelle der Deutschen Bahn am Düsseldorfer Hbf übergeben.
Geschrieben von firstlevel am Freitag, 29. Dezember 2006
Auch Warane gebären jungfräulich
Sensation im Zoo durch eingeschlechtliche Fortpflanzung
London/Chester - Eine weihnachtliche Sensationsmeldung von der britischen Insel lässt aufhorchen: Im Zoo von Chester http://www.chesterzoo.org steht ein Komodo-Waran-Weibchen knapp davor, acht Junge zur Welt zu bringen. Das besondere daran ist, dass das Tier keinen Sex mit einem Männchen hatte. Eine ähnliche Geschichte berichten Forscher vom London Zoo, in dem vor wenigen Monaten jungfräulich empfangene Junge zur Welt gekommen waren, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com.
Die Parthenogenese - so nennen Forscher die Jungfernzeugung - ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern der Mutter. "Die Parthenogenese ist bei Wirbeltieren generell nicht sehr häufig anzutreffen", so der Herpetologie-Experte Hans-Konrad Nettmann vom Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie an der Universität Bremen gegenüber pressetext. Bei Säugetieren sei das nicht mehr möglich, von einigen Reptilien, hier vor allem bei Echsen sei das allerdings durchaus bekannt. "Vor allem bei Tieren in der Gefangenschaft ist in verschiedenen systematischen Gruppen damit zu rechnen", erklärt der Experte. Allerdings sei ihm bis dato kein Fall der Parthenogenese beim Komodo-Waran bekannt, meint der Forscher.
Um die eigengeschlechtliche Fortpflanzung wissenschaftlich zu untersuchen, hatten die Forscher um Phillip Watts von der University of Liverpool die Jungen im Londoner Zoo genetisch untersucht. Die Ergebnisse waren sehr interessant, denn die Nachkommen waren nicht Klone der Mutter, obwohl der genetische Aufbau der Embryos mit dem der Mutter übereinstimmt. Die Entdeckung ist jedenfalls sehr wichtig, da die Forscher nun verstehen, wie Reptilien neue Gebiete kolonisieren können. "Ein weiblicher Waran könnte theoretisch auf eine Insel schwimmen und dort eine völlig neue Population gründen. Die Genetik der Selbstbefruchtung der Echsen würde bedeuten, dass alle ihre Jungen männlich sind. Diese würden aufwachsen, um ihre eigene Mutter zu befruchten. Daher könnte es nach einer Generation eine Population auf der Insel geben, die sich normal reproduzieren könnte", meint der Co-Autor Kevin Buley vom Zoo in Chester.
Die Komodo-Warane (Varanus komodoensis) sind mit einer Körperlänge von mehr als drei Metern die größten lebenden Echsen. Ihr Vorkommen ist auf wenige Inseln der indonesischen Sunda-Gruppe beschränkt. Die bis zu 130 Kilogramm schweren, sehr lebhaften Echsen ernähren sich in erster Linie von Aas, machen aber auch auf kleine Säugetiere Jagd. Durch die zunehmende Besiedlung der Inseln wurde das Lebensgebiet der Warane immer kleiner. Zum Schutz der seltenen Echsen wurde der 600 Quadratkilometer große Komodo-Nationalpark geschaffen, der 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurde.
Aussender: pressetext.austria
Geschrieben von firstlevel am Freitag, 22. Dezember 2006