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Zhunami
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« am: 12. Februar 2007, 11:08:42 » |
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Diese Futterliste entspricht aktuellen Standards und wird von mir auch regelmäßig aktualisiert. Sie gilt nur für den Grünen Leguan, andere Arten benötigen möglicherweise eine völlig andere Futterzusammensetzung.
Grundsätzlich gilt:
Das Futter für den adulten Iguana Iguana sollte wie folgt zusammengestellt sein
Blätter und Blüten von Kräutern (Wiese/Garten), Salat, Keimlinge: ca. 60 - 75% Gemüse: ca. 20 - 25% Obst: ca. 5%
Für das tägliche Leguanmenü wird empfohlen, aus der unten angegebenen Futterliste mind. 5-8 Sorten auszuwählen und nach den oben verzeichneten Angaben zu mischen. Mit diesem bunten Futtermix ist eine reichhaltige und anwechslungsreiche Ernährung für das Tier garantiert. Die Abwechslung regt außerdem das Fressverhalten an.
Wichtig: Iguana Iguana erhalten kein Lebendfutter, auch Jungtiere und trächtige Weibchen nicht. Lebenfutter schadet dem Tier mehr als es ihm nützt. Der erhöhte Proteinbedarf kann auch durch pflanzliche Nahrung gedeckt werden. Es ist erwiesen, dass Grüne Leguane nicht in der Lage sind, tierische Eiweiße richtig zu verwerten, eine Fütterung dieser kann beim Tier zu akuten und chronischen Schäden führen.
Fütterung:Generell gilt möglichst junge, frische Blätter zu verfüttern. Das Futter muss vor dem Füttern mit kaltem Wasser gründlich gereinigt werden. Das fördert den gesunden Wasserhaushalt des Tieres und entfernt die meisten Verunreinigungen am Futter. Grüne Leguan kauen ihr Futter nicht, sondern schlingen es nur runter. Daher ist es gut, wenn der Halter das Futter vor dem Füttern gründlich zerkleinert (nicht pürieren), damit der Leguan beim Fressen und Verdauen keine Probleme bekommt. Mal abgesehen davon, dass es die Nahrungsaufnahme erleichtert, wird der Leguan bei gut zerkleinertem Futter auch nicht so schnell satt und frisst automatisch mehr davon, da sein Magen sich nicht gleich gefüllt anfühlt. Besonders bei Jungtieren ist es also wichtig, dass das Futter schon mundgerecht präpariert ist. Außerdem lassen sich dann Nahrungsergänzungsmittel leichter untermischen, und der Leguan frisst (weil er bei kleinem Futter keine Lust zum Aussortieren hat) automatisch das ganze Nahrungsspektrum mit.
Es folgt nun die Auflistung der empfohlenen Lebensmittel für das Tier, besonders gut geeignet für eine Grundmischung sind die blau markierten Felder. Rot markierte Felder sind Heilpflanzen, die bei Bedarf in geringen Dosen gegeben werden sollten.
Gemüse und Salate:
Endiviensalat Chicorée Gurke (nährstoffarm) Karotten (sehr fein geschnitten bis geraspelt. auch Karottengrün) Lauch (Porree) Fenchel Zwiebelgrün Paprika (Gelb) (Grün) (Rot) (kleine Mengen) Broccoli (kleine Mengen) Radicchio Romana (Salatherzen) Rucola Zucchini
Obst:
Apfel Aprikose Banane Birne Brombeere Erdbeere Himbeere Johannisbeeren Honigmelone Wassermelone Kirsche Kiwi Papaya Pfirsich Pflaume (blau) (rot) Weintraube (blau) (weiß)
Blätter von Kräutern/Sträuchen/Bäumen:
Ahornblätter (junge) Basilikum Gänseblümchen Brennessel (Heilwirkung: Blutreinigend, Stoffwechselfördernd, Harnwegserkrankungen, Rheumatismus) Eibisch (Echter) (Heilwirkung: entzündungshemmend im Mund- Und Rachenraum) Erdbeerblätter Taubnessel (alle Sorten) Lavendelblätter Gierscht Katzenminze Waldmeisterblätter Liebstöcklblätter Brombeerblätter (Heilwirkung: Gegen Durchfall, Magen- und Darmkatharr) Brunnenkresse (Heilwirkung: Gallen- und Blasensteinbeschwerden) Feldthymian Haselnussblätter Himbeerblätter (Heilwirkung: Stärkung des Immunssystems, Verstopfung) Obstbaumblätter (geringe Mengen) Löwenzahn Labkraut Wicken Oregano (Heilwirkung: Verdauungsstörungen) Salbei Breit- und Spitzwegerich Wiesenklee (verschiedene Sorten, auch Hornklee) Fetthenne (Große) Sternmiere (Große) Stiefmütterchen (Blätter) Vogelmiere Waldplatterbse, Erbsenblätter und Blüten Rettich- und Radieschenblätter Frauenmantel (Gewöhnlicher) Johanniskraut (Echtes) Hirtentäschelkraut Dill Majoran Bohnenkraut Borretsch Bärenklau Nachtkerze (Gewöhnliche) Wein Blätter (kein wilder Wein) Wegwarte Zaunwinde Zitronenmelisse Rosenblätter Huflattichblätter
Blüten:
Gänseblümchen Hybiskusblüten Zuccini- und Kürbisblüten Löwenzahnblüten, Erbsenblüten Hagebuttenblüten Jasminblüten Kamilleblüten (Heilwirkung: Entzündungen des Mund-, Nasen- und Rachenraumes, Ekzeme, Verdauungsstörungen, Wundheilung) Ringelblumenblüten (Heilwirkung: Magen- und Darmstörungen, schlecht heilende Wunden, Ekzeme) Rosenblüten Stiefmütterchen (Blüten) Wiesenmargerite Veilchen (Heilwirkung: Gicht, entzündungshemmend, Blutreinigung) Vergissmeinnicht Huflattich
Keimlinge:
Erbsenkeimlinge Sonnenblumenkeimlinge Alfalfa Brunnenkresse
Wichtig!
Bevor ihr ein neues Futter für euer Tier ausprobieren wollt, schaut lieber erstmal in die Futterliste oder fragt nach. Im Zweifelsfall lieber füttern, wovon man weiß, dass es dem Tier 100%ig nicht schaden kann.
Auch wichtig!
Ein Jungtier hat einen anderen Stoffwechsel als ein adultes. Es gilt zu beachten, dass Jungtiere nur wenig bis gar kein Obst bekommen, dafür mehr Blattnahrung und Gemüse.
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