jaybo
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« Antwort #1 am: 30. Juni 2007, 13:27:06 » |
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Jungferngeckos benötigen nur kleine Terrarien und wenig Technik, können aber in sehr schön eingerichteten Terrarien gepflegt werden. Aufgrund ihrer interessanten Biologie, sind es faszinierende Pfleglinge, die so robust sind, dass sie auch von Anfängern meist ohne Probleme gehalten werden können.
Herkunft
Die Jungferngeckos lebten als Baumbewohner ursprünglich auf dem Arno Atoll und den Marshall Inseln, sind mittlerweile als Kulturfolger aber auch im Asiatischen Raum, Indoaustralischen Archipel, Ozeanien, Ceylon, Neuseeland, Mittelamerika, Südamerika und Nord-Ost-Australien verbreitet.
Beschreibung
Diese kleinen Geckos (6-10cm Gesamtlänge) haben meist eine braun-graue Zeichnung, sind gelegentlich gelbstichig und haben goldene Augen. An ihren Zehen haben sie Haftlamellen. Der Originalschwanz ist seitlich gewellt.
Haltung
Diese kleinen Geckos lassen sich mit einem bis sechs Tieren in einem 60 x 40 x 40 cm großen Terrarium pflegen. Beleuchtet wird mit einer oder mehreren Leuchtstoffröhren. Eine Beheizung erfolgt mit einem Spotstrahler oder an mit an die Terrarienwände geklebten Heizfolien. Als Rück- und Seitenwände kann man Korkplatten einbringen. In das Terrarium werden hohle Korkäste sowie einige Pflanzen gestellt. Als Bodengrund verwendet man z.B. Kokostorf, den man leicht feucht hält. Mindestens alle zwei Tage übersprüht man das Terrarium, wobei die Luftfeuchte dauerhaft nicht zu stark ansteigen sollte. Dieses Sprühwasser lecken sie auf.
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Ernährung
Jungferngeckos ernährt man im Terrarium überwiegend mit kleinen Insekten wie beispielsweise Drosophila, jungen Grillen und Heimchen, Buffalowürmern, kleinen Mehlwürmern, Fliegen und Motten. Sie lecken immer wieder gerne an süßem Obst, Fruchtbreien auf Obstbasis und speziellen Geckobreien. Die Futtertiere müssen vor der Verfütterung mit speziellem Insektenfutter oder Pflanzenteilen angefüttert werden um gehaltvoll zu sein. Vor mindestens jeder zweiten Fütterung, müssen die Insekten mit einem speziellen Vitamin-Mineralstoffpräparat eingestäubt werden. In einer kleinen Schale wird ständig zerstoßene Sepiaschale o.ä. zur Kalziumversorgung angeboten.
Verhalten
Die Jungferngeckos sind überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv. Mit einer schwachen Rotlichtlampe, kann man sie auch in den Nachtstunden ungestört beobachten. Sie pflanzen sich ohne Männchen fort und lassen sich gut bei der Jagd beobachten. So gibt es auch fast ausnahmslos nur Weibchen. Gelegentlich kann man leise "tschilpende" bis "keckernde" Geräusche hören. Sie sind untereinander sehr verträglich. Sie können mit ihren Haftlamellen auch auf der senkrechten Scheibe entlang laufen- und dort sogar schlafen. Man darf sie niemals am Schwanz festhalten, da sie diesen abwerfen können. Sie werden häufig zusammen mit Pfeilgiftfröschen aus trockeneren Gebieten gepflegt.
MFG Jaybo
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